Sonntag, 4. Oktober 2015

Die saftigsten Muffins auf diesem Planeten :) und quasi auch noch gesund!




Die Blätter sind momentan eine wirkliche Farbenpracht und ich kann mich dieses Jahr gar nicht sattsehen.  Bei einem sonnigen Spaziergang hier im Otterbachtal schwelgte ich in diesem wunderschönen Herbst - ok es ist auch meine Lieblingsjahreszeit und ich habe bereits Mitte September angefangen zu dekorieren - dazu bald mehr Bilderchen :) - dennoch Tagsüber kann ich noch die Vorzüge meiner Terasse genießen und mich Abends dann mit einer leckeren Tasse Tee und einer Decke auf unser Sofa kuscheln. Aber was wäre eine Tasse Tee ohne einen Muffin? Also beschloss ich am Sonntag mich der Herstellung saftiger kleiner Küchlein zu widmen. Ganz im Gegensatz zum Herbst, kommt dort viel "Grünes" hinein, denn eine der Zutaten ist Avocado. Eine wie ich finde - sehr vernachlässigte Frucht! 


Einige Muffins haben eine Decke aus Zartbitterkuvertüre erhalten, da sie an sich nicht sehr süß sind, finde ich die Kombi einfach klasse!






Natürlich gehts auch ganz pur und easy peasy:



Insgesamt haben die kleinen Freunde nicht mal einen Tag überlebt und waren nicht nur äußerlich auf der Kaffeetafel ein Hingucker! 

Aber nun zum Rezept



Für 12 Muffins:

Muffinförmchen
Pürierstab
230g pürierte Avocado (ca. 1,5 Stück)
1/2 TL Vanilleextrakt oder Vanilleschote
220g brauner Zucker
185g Mehl
2 TL Backpulver
6 EL Kakaopulver
4 EL Schoko-Tropfen

Wer Lust hat kann sie natürlich noch mit einer Schokodecke und Baiserhaube in Szene setzen!

150g Kuvertüre

2 Eier
100g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder Vanilleschote 
Gefrierbeutel oder Spritzbeutel
Sterntülle (groß)
Bunsenbrenner


Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Avocadofleisch entnehmen pürieren und mit 370ml Wasser, der Vanille und dem Zucker verrühren. 
Mehl, Backpulver und Kakaopulver vermengen (wichtig, damit das Backpulver sich gleichmäßig verteilt!) und kurz und zügig unterrühren. Schoko-Tropfen unterheben und gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. (Ich mache das ganz einfach mit nem großen Löffel)
Dann ab in den Backofen für ca. 30 Minuten. Bitte Stäbchenprobe machen! 

Anschließend aus dem Ofen holen und auf einem Gitter abkühlen lassen. 

Währenddessen die Schokolade im Wasserbad schmelzen und über die Muffins gießen. Wenn die Schokolade fest ist, beginne ich mit der Baisermasse. 

Dazu die Eier trennen und das Eiweiß über einem Wasserbad erhitzen. Die Schüssel sollte das Wasser nicht berühren und sich nicht über 60-65 Grad erwärmen, sonst gerinnt das Eiweiß. (Vorsicht, das geht recht schnell - also unbedingt dabeibleiben und schonmal rühren!) Wenn die Masse andickt, den Zucker zügig mit einem Schneebesen unterrühren, bis sich die Kristalle aufgelöst haben. Ich verwende feinsten Backzucker, der ist feiner gemahlen und somit geht das schneller :) Der Zucker ist ganz aufgelöst, wenn du etwas Eiweißmasse zwischen den Fingern reibst und keine Körnchen mehr spürst. Nun die Masse mit einem Mixer so lange schlagen, bis sie Spitzen zieht und erkaltet ist. 

Jetzt alles in einen Spritzbeutel geben und auf die Muffins spritzen - anschließend mit einem Bunsenbrenner an den Spitzen anbräunen. (Ich persönlich finde ja, dass die Masse wie das Innere eines Schokokusses schmeckt - mmmmhhh)



Hier noch ein - zwei Tipps zur Avocado:



Wichtig ist der Reifegrad der Avocado - So findest du die richtige Frucht:

Auf Druck gibt die Beerenfrucht leicht nach - fühlt sich aber nicht weich an. Ausgereifte Avocados verströmen einen feinen Duft. Auch der "Schütteltest" hilft weiter: Klappert es im Inneren, kanns du beruhigt zugreifen. Letztendlich ist auch der kleine Stiel am Ende der Frucht ein super Indikator. Ist dieser schon abgefallen, die Frucht besser nicht kaufen, da sie viel rascher vertrocknet und fault. Solltet ihr nur eine halbe Frucht verwenden, dann immer die Hälfte mit dem Kern in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren - dieser verhindert nämlich, dass das Fruchtfleisch braun wird. 
(Quelle: Sweet Dreams)




In diesem Sinne wünsche ich euch viele grüne und wundervolle Geschmacksmomente :)

Viele Grüße

Euer Fräulein von Ofen
















Freitag, 11. September 2015

Heute schon geguglt?

Als ich diese Woche von der lieben Madame Gänseblümchen *klick zu ihren Kurs eingeladen wurde, überlegte ich hin und her, was ich dazu köstliches mitbringen könnte. Cup Cakes sind manchmal so schwer zu transportieren, Macarons - dafür fehlte die Zeit und so entschied ich mich mal wieder Gugl zu machen. Also ein Gugelhupf in Mini-Mini - Format. Um viel Geschmack in so einen Gugl zu bekommen braucht es ein ausgeklügeltes Rezept. Dieses hat der Süßigkeiten sei Dank, die liebe Chalwa Heigl entwickelt. Heute gibt es Eierlikör - Mandel - Gugel. hier gehts zum Buch *klick

Diese haben sich wunderbar mit unseren Alben aus dem Kurs vertragen, wie man auf dem Foto sehen kann :) und alle waren ganz begeistert. Auch mein Herz hat gleich höher geschlagen, denn es geht doch nichts über etwas Selbstgemachtes. Wenn du kreativ sein willst - und dies in einer schönen Atmosphäre - mit vielen Tipps und Tricks kann ich dir die Kurse von Madame Gänseblümchen wärmstens empfehlen. Es gab sogar eine selbstgemachte Limonade :) mmmhhh... so aber jetzt ran an die Förmchen!






und los gehts:


Für etwa 20 Gugl

Mixer
Reibe
Gugl-Form

1/2 unbehandelte Zitrone
35g gemahlene Mandeln
ein wenig Butter, Puderzucker zum karamelisieren
100g Butter
30g Marzipanrohmasse
25g Puderzucker
2 Eier (M)
25g Mehl
50 ml Eierlikör 


Guglhupfform einfetten, Backofen auf 210 Grad Unter/- Oberhitze vorheizen.

Zitronenschale abreiben. 15 Gramm Mandeln mit etwas Puderzucker und Butter in einer Pfanne karamellisieren und abkühlen lassen. 

Butter und Marzipan zusammen in einem Topf schmelzen und anschließend mit dem gesiebten Puderzucker glatt rühren. Eier, die restlichen Mandeln sowie Zitronenschale und Mehl vermengen und zur Marzipanmasse geben. 

Nach und nach den Eierlikör dazugeben und so lange rühren bis die Masse glatt ist. Anschließend die karamellisierten Mandeln unterheben. 

Fülle nun den Teig in die Guglform und backe diesen ca. 11 Minuten. Nach dem rausnehmen die Gugel erstmal abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. 








Ich wünsche dir viel Spaß beim nachbacken und wenn du auch Lust hast, auf ein so hübsches Album, dann freue ich mich, wenn wir uns im nächsten Kurs sehen :)

P.S.: Du hast Lust mit mir zusammen zu backen? Gerne, klicke einfach hier!


Viele Grüße und einen geguelten Start ins Wochenende

Dein 
Frollein



Dienstag, 8. September 2015

Gewinne deine Lieblingssorte!




Zitrone, Schokolade, Kaffe, Chili-Schokolade, Haselnuss, Mokka, Rhababer, Apfel, Rose, Karamell, Erdbeere, Vanille, Heidelbeere, Brombeere, Mandel, Lebkuchen, Minze, Rosmarin, Pistazie, Veilchen, Lavendel, Kirsche, Espresso, Birne, Aprikose, Himbeere, Feigen, Limette-Mango, Kokosnuss, Pekanuss,Walnuss, Spekulatius, Honig-Safran und zu guter letzt Zimt. 

In all diesen Geschmacksrichtungen gibt es die kleinen Köstlichkeiten und dabei sind noch nicht mal alle aufgezählt. Ebenso vielfältig sind die Farben und die Möglichkeiten diese winzigen Gaumenfreuden zu verpacken. 

Madame Gänseblümchen *klick, die Verpackungsexpertin und Herrin über wunderschönes Papier und ich haben heute etwas ganz besonderes für Euch :) *Trommelwirbel* ein GEWINNSPIEL!

Wir möchten Euch mit Macarons beschenken - aber nicht irgendwelchen Macarons sondern mit Eurer Lieblingssorte!

Was musst du also tun um in den Lostopf zu hüpfen?  

Schicke uns einfach bis 20. September 2015 deine Lieblings- Macaron - Sorte. Dies kannst du entweder per Email an brittaschellenberg@gmx.de oder via Facebook. *klick* 

Madame Gänseblümchen und ich losen dann die Eine oder den Einen glücklichen Gewinner aus und werden diesen dann umgehend bekanntgeben. Der Gewinner hält dann in der nächsten Woche seine nur für Ihn gestaltete Geschenkbox mit seinen Lieblingsmacarons in den Händen :) 

Wir wünschen Euch viel Spaß und vor allem GLÜCK :)

Eure

"Frolleins" :)

Kleingedrucktes: Mitmachen dürfen alle über 18 Jahre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Verlosung startet sofort und endet am Sonntag, den 20.09.2015 um 00.00 Uhr. Der glückliche Gewinner wird per Losverfahren ausgelost und anschließend benachrichtigt. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Montag, 7. September 2015

Macarons mit Chili-Schokoladenfüllung - die neuen Stars am Geschmackshimmel




Ich liebe Sie - diese kleinen auf der Zunge zergehenden Köstlichkeiten. MACARONS. Es gibt sie in so vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, Sorten und Farben und auch mittlerweile als herzhafte Komposition (coming soon :) Neben dem Geschmack und der tollen Farbe haben diese kleinen Diven mich immer fasziniert, weil sie eben eine kleine Herausforderung für uns Naschkatzen darstellen. Nach zwei Jahren und vielem Zittern haben wir nun Freundschaft geschlossen und so wurde es Zeit, dass ich nun endlich auch meine Lieblingsgeschmacksrichtung ausprobiere - Schokolade in Verbindung mit feurigem Chili. Bei meinen Testessern haben sie großen Applaus geerntet und so freue ich mich, dass ich sie euch heute endlich zeigen darf :) Wer nun auch Lust bekommen hat, kreativ zu werden und diese kleinen Naschereien herzustellen, dem hilft vielleicht nachfolgende, ziemlich ausführliche Anleitung. Ich habe versucht, all meine Tipps und Tricks für dich in den Text zu packen, die ich so im Laufe der letzten Jahr zusammengetragen habe. Ich hoffe, es hilft dir weiter :)







Ergibt insgesamt 40 Macaronschalen und somit 20 Stück 

Handwerkszeug:
Topf
Zerkleinerer
Sieb
Spatel 
Zahnstocher
Spritztülle 
Spritzbeutel
Backpapier oder Backmatte

Macaronschalen:
75 g Eiweiß
50 g feinster Zucker
90 g Mandelmehl
135 g Puderzucker
Rote Lebensmittelfarbe (als Paste)

Macaronfüllung:
100g Zartbitterschokolade
100g Sahne




Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen


  1. Ich bereite zuerst die Ganache vor, damit diese im Kühlschrank erkalten kann. Damit können dann die Macarons besser gefüllt werden. Du hackst die Schokolade in kleine Stücke und erhitzt währenddessen die Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd. Ist die Sahne heiß, wird sie sofort über die Schokolade gegossen. Nun so lange umrühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Wer möchte kann nun Gewürze hinzugeben - in meinem Fall war es diesmal gemahlenes Chilipulver. Die Schüssel nun beiseitestellen, auskühlen lassen, mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank geben. 

  2. Nun werden die gemahlenen Mandeln erneut mit dem Puderzucker zusammen gemahlen. Dabei ist es wichtig beides in gleichen Teilen in einen zerkleinerter zu geben, mahlst du die Mandeln alleine, tritt Öl aus und sie verkleben. Der Puderzucker saugt das Öl auf und am Ende entsteht eine Art Mandel-Puderzucker-Mehl. Dieses wird nun erneut gesiebt und gemahlen. D.h. zwei Durchgänge. Falls ihr auf der Suche nach einem guten Zerkleinerter seit *klick. 

  3. Nun wird das Eiweiß aufgeschlagen. Wenn es anfängt schaumig zu werden, gebt ihr nach und nach den Zucker dazu. Das Eiweiß so lange schlagen, bis ihr in der Masse „Spuren“ mit eurem Mixer hinterlasst. Es sollte nicht zu fest geschlagen sein. Nun färbt ihr die Eiweißmasse mit roter Lebensmittelfarbe. (Wichtig ist, eine Paste zu verwenden, da sonst die Konsistenz vom Teig zerstört wird.) z.B. von Wilton *klick

  4. Nun gebt ihr das Mandel-Puderzucker-Mehl zu dem aufgeschlagenem Eiweiß und hebt dieses in kreisenden Bewegungen mit einem Spaten unter. Ich habe mal mitgezählt, bei mir sind es ca. 80-100 „Umdrehungen“. Wenn die Masse dann lavaartig vom Spaten tropft, also zähflüssig ist, ist die Konsistenz perfekt. 

  5. Fülle nun den Teig in den Spritzbeutel und spritze kleine Kreise (durchmesser ca 2-3 cm) auf ein Backblech. Dabei setze ich die Tülle gerade an und drücke langsam die Masse heraus, die sich dann um das um die Tülle herum ausbreitet. Es werden also keine Kreise aufgespritzt. Wenn die Masse ein klein wenig auseinanderläuft ist die Konsistenz perfekt. Nun wird ein paar Mal mit der flachen Han von unten auf das Backblech geschlagen, sodass jegliche Luft aus dem Teig entweichen kann und später keine Risse entstehen. Jetzt darf der aufgespritzte Teig noch ca. 20 Minuten ruhen. Ihr könnte vorsichtig mit der Fingerspitze ein Macaron berühren, hat sich eine Art Schutzschicht gebildet, kann das Blech bei 160 Grad für ca 14 Minuten in den Ofen. 

  6. Die Macarons aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Erst nach ca. 20 Minuten können diese dann problemlos vom Backpapier genommen werden. 

  7. Sind die Macarons vollständig ausgekühlt, können Sie mit der Ganache gefüllt werden. Schlag dazu die Schokoladencreme nochmals kurz auf, fülle Sie in einen Spritzbeutel und spritze ein wenig davon auf eine Macaronschale. Setze einen passenden Macarondeckel obendrauf und drehe die beiden hälften vorsichtig gegeneinander.

  8. Am besten schmecken die Macarons nach einer Nacht im Kühlschrank, nachdem alles gut durchgezogen ist. 






Welche ist denn deine Lieblingssorte? 

In diesem Sinne wünsche ich euch 

Süße Grüße

Euer

Fräulein von Ofen




Freitag, 4. September 2015

Beschwipst in den Herbst - Zwetschgenmuffins mit Schuss :)





Meine Lieblingsjahreszeit hat begonnen und meine Küchengeräte laufen schon heiß, denn ich liebe den Herbst mit all seinem wunderbaren Obst und den süßen Kreationen. Da meine liebe Freundin Madame Gänseblümchen *klick und ich ja schon seit einiger Zeit das ein oder andere aushecken, darf ich schon mal leise verraten, dass es wohl im Oktober einen Herbst - Sweet - Table geben wird, gerne dürfen Besucher sich dort ein Stückchen Naschwerk mitnehmen. Wo und wann? Das bleibt noch ein gut gehütetes Geheimnis :) Anbei aber schonmal ein feiner Vorgeschmack: Zwetschgenmuffins mit Schwips. (Das Rezept findet ihr auch in der aktuellen Ausgabe der Sweet Dreams)





600g Zwetschgen
100g Marzipanrohmasse
125g weiche Butter
 80g  Rohrzucker
 3 Eier (M)
 4 EL Milch
 3 EL Amaretto
250g Dinkelmehl
1/2 Pck. Backpulver



Pflaumen waschen, halbieren entkernen und in Spalten schneiden. Marzipan in kleine Würfel schneiden und die weiche Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Zunächst Marzipan, dann die Eier einzeln unterrühren. Zum Schluss Milch und Amaretto zufügen und erneut rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und zügig unter die Masse rühren. 

Backofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen. Mufffinblech fetten und zur häflte mit dem Teig füllen. Die Pflaumenspalten in den Teig drücken und ca. 30 Minuten backen. Nach dem auskühlen mit Puderzucker bestäuben (Die Muffins sollten wirklich kalt sein, sonst schmilzt euch der Puderzucker davon) Auch warm schmecken sie wunderbar :) Für einen exotischen Touch könnt ihr ein wenig Zimt oder auch Kardamom in den Teig rühren



Bon appétit

Euer

Fräulein von Ofen


Dienstag, 16. Juni 2015

Kirschen und Eierlikör in perfekter Balance :) oder "a balanced diet is a cookie in each hand"



Letzte Woche waren die ersten Kirschen reif. Kaum sind sie gepflückt - sind sie auch schon im Mund :) Ich lieeeebbeeee es Krischen frisch vom Baum zu naschen. Für mich ist die Kirsche die Frucht der Liebe ... die Farbe und Form dabei glänzen Sie so schön und außerdem passen sie einfach köstlich in jede Art von Gebäck, Kuchen, Tartes, Muffins, Cupcakes, Brownies, Whoopies... oh Entschuldigung ich war wohl im Kirsch-rausch :) Ich glaube es ist klar geworden, was meine Lieblingsfrucht ist oder? 




Nachdem ich nicht nur Kirschen sondern auch Eierlikör liebe entstand diese wunderbar köstliche Vereinigung in einem Gugelhupf. 




Ich sage euch ein Traum :) Der von meiner besseren Hälfte löwenartig verteidigt wurde. Nun muss er gleich bei einem Familienfest nächste Woche erneut gebacken werden. Also Vorsicht, der Kirsch-rausch in Gugelhupfform ist ansteckend! 







für einen Gugelhupf  (Ø etwa 22 cm, Fassungsvermögen: ca. 2 l)und 4 kleine Gugel 
5 Eier (M)
150 g Rohrohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
250 ml Eierlikör
250 ml Pflanzenöl, geschmacksneutral
400 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 großes Glas Schattenmorellen
15 Kirschen
etwas Butter zum Einfetten der Backform
 
Rezeptart:
easypeasy
 
Zubereitungszeit:
20 Minuten
Backzeit:
70 Minuten (großer Gugelhupf)
30 Minuten (kleiner Gugelhupf)
 
Backtemperatur:
160 Grad / Ober-Unterhitze


Den Backofen vorheizen.
Eier, Rohrohrzucker und Vanille schön schaumig schlagen.
Eierlikör und Öl abwechselnd während des Rührend portionsweise dazugeben.
Mehl sieben und mit Backpulver und Salz vermischen. 
 
Mehlmischung nach und nach zur Eier-Masse geben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Kirschen abtropfen lassen und mit unter die Masse rühren.
Die Formen gut mit Butter einpinseln und den Teig hineinfüllen. Bei den kleinen Formen fülle ich den Teig gerne in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke.
Den Gugelhupf in der mittleren Backofenschiene etwa 60–70 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Vor dem Stürzen den Gugelhupf gut auskühlen lassen. Anschließend mit geschmolzener Kuvertüre übergießen, Krischen zur Dekoration oben drauf setzen und genießen :)


Süße Grüße

Fräulein von Ofen

Samstag, 6. Juni 2015

Wenn du Angst vor Butter hast, nimm Sahne (Julia Child) - oder beides :)

Der Sommer ist da! Juhu! Und die Zeit der roten Früchte hat schon lange begonnen. Endlich konnte ich mich durchringen und meine erste kleine Erdbeertorte backen. Inspiriert vom Klitzekleinen Blog *klick wollte ich mich an die ersten "nackte" Torte wagen. Beim stöbern im Internet fand ich noch den passenden Spruch von Julia Child




Tja, oder wie in meinem Fall - nimm einfach beides, dann klappt es ganz sicher :)

In diesem Blogeintrag kann ich gleich zwei Leidenschaften von mir verbinden - BACKEN und HANDLETTERING (auch moderne Kalligraphie genannt.) Vor einigen Monaten habe ich diesen Trend entdeckt und seitdem bin ich fast süchtig nach Schriftarten und die Möglichkeit der Schreibkunst mit Kreide auf Tafelpapier bzw. schwarzem Tonpapier.

Aber ich schweife ab :) hier die wohl göttlichste Erdbeertorte die ich je in meinem Leben gekostet habe - sie schmeckt süss und frisch zugleich ist schön anzusehen und ist trotz der Creme nicht zu mächtig.


ich wäre fast geplatzt vor Neugierde - aber first things first. Ich konnte mich gerade noch für einige Fotos beherrschen, bevor ich die Torte anschneiden musste um das erste Stück zu probieren.



 und hier noch das Rezept:

ich persönlich habe zwei 16 cm Springförmchen benutzt:

Für die Böden
5 Eier
3/4 TL Vanilleextrakt
300 g Zucker
300 g Butter, Raumtemperatur
1 1/2 unbehandelte Zitronen
300 g Mehl
3/4 Päckchen Backpulver
Butter für die Form

Für den Lemoncurd oder gekauften verwenden
35 g Butter
1 1/2 unbehandelte Zitronen
125 g Zucker
2 S Eier

Für die Lemoncurdcreme
350 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
20 g Puderzucker
250 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
70 g Lemoncurd

Erdbeermarmelade zum Bestreichen
400 g frische Erdbeeren

1. Den Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springformen mit Backpapier auskleiden. Eier, Vanilleextrakt und Zucker cremig rühren und die Butter nach und nach hinzufügen. Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben, den Saft auspressen und 70 ml abmessen.
2. Mehl und Backpulver mit der Zitronenschale mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eiermischung rühren. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen und die Kuchen im heißen Ofen 40-45 Minuten backen. Am besten eine Stäbchenprobe machen. Die Kuchen anschließend abkühlen lassen.

3. Währenddessen den Lemoncurd zubereiten: Die Butter in einem kleinen Topf auf der Herdplatte erwärmen, bis sie vollständig geschmolzen ist. Zum Abkühlen auf Seite stellen. Die Zitronen heiß abbrausen und trocken tupfen. Die gelbe Schale von einer Zitrone abreiben und alle Zitronen auspressen.

4. 75 ml Zitronensaft, Zitronenschale und Zucker zu der Butter geben. Die Eier verquirlen und durch ein feines Sieb ebenfalls in den Topf geben. Die Herdplatte ganz kurz auf die höchste Stufe stellen, damit sich die Mischung schnell erwärmt (nicht kochen lassen!), und dann auf kleiner Stufe mit dem Schneebesen rühren, bis der Lemon Curd eindickt. Ähnlich wie ein Pudding.
5. Sofort in das abgekochte Marmeladenglas füllen, verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank lagern. Ich verwende ihn maximal drei Tage nach der Zubereitung.
6. Für die Lemoncurdcreme den Frischkäse in einer großen Schüssel kurz cremig rühren. Puderzucker dazu sieben und gut vermengen. Die Sahne und das Päckchen Sahnesteif hinzufügen und so lange rühren, bis eine cremige, streichfähige Masse entsteht. Mit Lemoncurd abschmecken.
7. Die Erdbeeren waschen, trocken tupfen, entstielen und in Stücke schneiden. Den ersten Boden auf einen Tortenteller legen und mit einer Schicht Erdbeermarmelade bestreichen. Eine Schicht Lemoncurdcreme und die Hälfte der frischen Erdbeeren darüber verteilen. Den zweiten Boden darauf legen und ebenfalls mit der Creme bestreichen. Das komplette Törtchen mit der verbleibenden Creme dünn umhüllen. 
Mit den restlichen Beeren garnieren.


Beerige Grüße
Euer Fräulein von Ofen

Mittwoch, 29. April 2015

Glutenfreie Cake Pops





Überall sehe ich wunderschöne blühende Apfelbäume und ich liebe diese großartige Farbkombination aus rosa und grün. Daher musste ich die Farben unbedingt in meine Küche holen und hier sind sie:

Glutenfreie rosa grüne Cake Pops

Das Grundrezept habe ich ein wenig abgewandelt, da ich heute Besuch von der wunderbaren Silke vom tollen Blog: http://www.stampinup.net/esuite/home/bastelhexlein/ bekomme und sie glutenfreies Backwerk bevorzugt :) Dabei habe ich einfach die Oreokekse durch glutunfreie Oreokekse ersetzt (gefunden bei Globus) hier zum Rezept *klick












lange werden Sie wohl nicht überleben... 


blühende Grüße

Euer
Fräulein von Ofen